CONNECT 2019: Seminare

 

*Seminar 1 ist bereits ausgebucht – Keine Anmeldung mehr möglich*

Seminar 1 | Start: 11.15 Uhr
Räumungskonzepte | Ralf Zimme

Ralf Zimme
Ralf Zimme (Bild: Volker Lannert)

Mit der MVStättVO von 2014 wurde den Betreibern von Versammlungsstätten die Aufgabe übertragen, Räumungskonzepte für ihre Gebäude zu erstellen. Da es keine Muster oder Vorlagen zu solchen Konzepten gibt, wird geschrieben, was sinnvoll erscheint. Grundlage für das Notfallmanagement, zu dem das Räumungskonzept gehört, ist jedoch eine Gefährdungsanalyse zu veranstaltungs-, gebäude- und umfeldspezifischen Gefährdungen.  Um ein Räumungskonzept zu einem nützlichen Dokument zu machen und notwendige Entscheidungen und Maßnahmen unverzüglich treffen bzw. umsetzen zu können, braucht es mehr als ein Blatt Papier: es braucht ein grundsätzliches Durchdenken möglicher Abläufe und vor allem auch der vorhandenen und notwendigen Ressourcen. Alarmierung, handelnde Personen und deren Training sowie Auslöse- und Aufhebungskriterien sind dabei nur einige der Aspekte, die ein solches Konzept behandeln muss.

 


 

Seminar 2 | Start: 12.00 Uhr
Blitzschutz auf Veranstaltungen im Freien sowie in Zelten | Michael Öhlhorn

Michael Öhlhorn
Michael Öhlhorn

Dieses Seminar behandelt das Thema „Blitzschutz“ für Veranstaltungen. Dozent Michael Öhlhorn von der Vabeg – Eventsafety Deutschland GmbH gibt hier einen Ausblick auf den aktuellen Stand aus Forschung und Entwicklung sowie auf die rechtliche Lage in der Veranstaltungsbranche. Außerdem zeigt er die verschiedenen Gefährdungen auf, die durch Blitzeinwirkung auf Veranstaltungen bestehen und behandelt die Felder Schutzbereiche und Planungsgrundlagen sowie Fokus und Problemstellung im Bereich technische Bauten.

 


 

Seminar 3 | Start: 12.45 Uhr
Echtzeit-Visualisierung und Content Gestaltung in Game-Engines | Matt Finke

Matt Finke
Matt Finke

Komplexe technische und bauliche Design-Visionen lassen sich schwierig in statische Renderings oder Zeichnungen fassen. Als rein verbale Erklärungen sind diese erst recht nicht mehr für den Kunden zu erfassen. Um ein einheitliches Bild bei allen Beteiligten zu schaffen und den Erwartungen gerecht zu werden, bieten Game-Engines ein herausragendes Tool. Matt Finke von loop light / n.o.me  stellt in diesem Workshop umfängliche, lebendige Pre-Visualisierungen aus vergangenen Events vor.

 


 

Seminar 4 | Start: 13.30 Uhr
Sprachverständlichkeit: Basis einer guten Beschallung und Alarmierung | Anselm Goertz

Anselm Goertz
Anselm Goertz

Beschallungsanlagen in öffentlichen Räumen und bei Veranstaltungen sollten gewissen Anforderungen genügen. Für Sprachübertragung und insbesondere für den Fall der Sprachalarmierung ist eine hinreichende Sprachverständlichkeit die Minimalforderung. Wie diese definiert ist, welche Werte je nach Anwendung anzustreben sind und welche Faktoren dabei einen besonderen Einfluss haben, wird in diesem Vortrag hergeleitet und anhand eines praktischen Beispiels erläutert.

 


*Seminar 5 ist bereits ausgebucht – Keine Anmeldung mehr möglich*

Seminar 5 | Start: 14.15 Uhr
Wie erstellt man einen Regieplan? | Jochen Hinken

Jochen Hinken
Jochen Hinken

Bei dem Seminar “Wie erstellt man einen Regieplan?” lernen die Teilnehmer die Grundlagen eines Regieplans kennen: Was gehört in einen Regieplan und was hat dort absolut nichts zu suchen? Außerdem erörtert Dozent Jochen Hinken die Unterschiede zwischen einem Regieplan und einem Ablaufplan.

 

 


*Seminar 6 ist bereits ausgebucht – Keine Anmeldung mehr möglich*

Seminar 6 | Start: 15.00 Uhr
Lux, Lumen & Co. | Herbert Bernstädt

Herbert Bernstädt
Herbert Bernstädt

Technische Daten im Wandel des Leuchtmittels. Hatte man zur Zeit der Halogen und Entladungslampen mit den Angaben wie Farbtemperatur, Abstrahlwinkel und Candela schon die Kernparameter zur Hand, so reichen diese Daten bei Verwendung der LED als Leuchtmittel nicht mehr aus. In diesem Vortrag werden die wichtigsten Kerngrößen von Scheinwerfern wie Lux, Candela, Lumen und LVK sowie weitere Farbqualitätsbeschreibungen, die bei einem LED-Leuchtmittel benötigt werden, wie CRI, TLCI und TM30 und deren Unterschiede vorgestellt. Aufgezeigt wird, über welche Wege Hersteller noch größere oder kleinere Zahlen in Ihren Datenblättern präsentieren können. Nach diesem Vortrag werden Sie sicherer bei der Bewertung von Scheinwerfern und können Herstellerangaben kritisch hinterfragen.

 


 

Seminar 7 | Start: 15.45 Uhr
Beauftragung von Selbstständigen | Marcus Pohl

Marcus Pohl
Marcus Pohl (Bild: Ralf Stadler)

Was muss man beachten, wenn man für eine Veranstaltung einen oder mehrere Selbstständige beauftragen möchte? Die ISDV (Interessensgemeinschaft der selbstständigen DienstleisterInnen in der Veranstaltungsbranche e.V.) hat für diesen Fall vor kurzem einen Muster-Werkvertrag für unsere Branche entwickelt. Der 1. Vorsitzende der ISDV erklärt in diesem Seminar die Funktionsweise des Werkvertrages, erläutert die wichtigsten Punkte und die neue Art der Beziehung, die sich daraus ergibt sowie eventuelle Konsequenzen.

 


 

Seminar 8 | Start: 16.30 Uhr
Personenkontrolle und Gepäckprüfung: Der Königsweg zu mehr Besuchersicherheit? | Harald Scherer

Harald Scherer
Harald Scherer

Früher beschwerten sich Veranstaltungsbesucher, wenn sie am Einlass kontrolliert wurden. Heute äußern Besucher ihren Unmut, wenn sie und ihr Gepäck nicht überprüft werden. Welche Vorteile ergeben sich aus Kontrollen und welche Nachteile müssen in Kauf genommen werden? Geht es wirklich nicht mehr ohne Torsonden und Gepäckprüfanlagen? Der Workshop soll in Zusammenarbeit mit den Teilnehmern mögliche Ansätze diskutieren.

 


Alle Seminare finden im Seminarraum des Harbour Clubs statt.

Die Vorab-Anmeldung für die Seminare ist beendet. Restplätze können auf Nachfrage vor Ort vergeben werden.